Akquise Existenzgründer

Kundenakquise

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Sich als Existenzgründer in der Wirtschaft erst einmal bekannt zu machen ist ein hartes Stück Arbeit. Ihr dürft nicht so schnell aufgeben. Man sagt, dass es 3 – 5 Jahre dauert bis sich ein Neugründer in den Markt integriert hat und das ist auch tatsächlich so.

Nach einem Jahr hab ich mal gute und auch mal schlechte Monate, dass Geld ist so, dass es zur Zeit gerade so reicht.

Ein wichtiger Teil ist für einen Existenzgründer die Neukundengewinnung, wo unter anderem die „geliebte“ Kundenakquise zugehört. Hier habe ich schon ein paar unterschiedliche Wege ausprobiert um zu schauen, was beim Kunden am Besten ankommt.

Werbeemails

Ich habe hier noch nicht großartig was gemacht. Man müsste sich hier wahrscheinlich besser vorbereiten, sich einen schönen Text ausdenken und mit einem lukrativem Angebot locken. Ich persönlich halte davon aber nicht so viel. Genau solche Werbeemails, sind die, die bei mir als erstes im Papierkorb landen. Ich schaue sie mir noch nicht mal an, ob es für mich eventuell interessant sein könnte. Dazu ist es einfach unpersönlich und da mir das persönlich sehr wichtig ist, habe ich mir hier keine Strategie überlegt oder durchgeführt.

Kundenakquise per Telefon

Hier ist immerhin schon ein wenig persönlicher Kontakt da. Je nach Unternehmen ist es hier trotzdem sehr schwierig mit jemanden zu sprechen, der tatsächlich eine Entscheidungsgewalt hat. Daher wird es meistens nur von Mitarbeitern notiert und an den Chef oder Vorgesetzten weitergeleitet. Das die sich nachher tatsächlich bei dir melden ist sehr unwahrscheinlich.

Persönliche Kundenakquise

Da habe ich für mich persönlich die besten Erfahrungen gemacht. Ich bin einfach rein, habe mich vorgestellt, habe erzählt das ich ganz frisch selbstständig bin und fast zu direkt gesagt, was ich Ihnen anbieten möchte und ob sie Interesse haben.

Ich habe einige Absagen bekommen, aber trotzdem SEHR VIEL positives Feedback. Alle waren ganz begeistert, dass ich persönlich vorbei komme und nicht die lästigen Werbeemails oder Werbeanrufe gewählt habe. Auch wenn mir eine Absage erteilt wurde, haben ca 80% der Besuchten meine Flyer und Visitenkarten entgegengenommen, um diese bei Bedarf weiterzugeben oder im Geschäft auszulegen.

Ich habe in zwei Tagen Kaltakquise, aber tatsächlich 2 Neukunden gewinnen können. Dafür hat sich der Aufwand der Recherche und die Fahrerei von einem Unternehmen zum Nächsten, definitiv gelohnt.

Vorbereitung ist das A und O

Egal, welchen Weg ihr für euch einschlagen wollt, bereitet euch vernünftig vor. Ich habe Ewigkeiten vor meinem Rechner gesessen, mir jede Webseite der Unternehmen angeguckt, mir dazu Notizen gemacht, damit ich im Gespräch genau auf die Schwachstellen eingehen kann. Ihr müsst eurem Gegenüber das Gefühl geben, dass ihr genau wisst wovon ihr da redet. Der Kunden sollte wirklich das Gefühl haben, dass ihr euch mit seinem Unternehmen beschäftigt und auseinandergesetzt habt.

Der perfekt Mix

Nach einem Jahr kann ich von mir sagen, dass ich von Anfang an viele Fehler gemacht hab. Nun bin ich zur Zeit dabei meine Strategie etwas zu perfektionieren. Die sieht im Moment folgendermaßen aus:

  1. Persönlicher Kontakt – Ich fahre direkt ins Unternehmen stelle mich und meine Dienstleistungen vor. Dazu versuche ich einen direkten Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten zu ermitteln.
  2. E-Mail – An den ermittelten Kontakt, geht nach 1 oder 2 Wochen (weiß ich noch nicht genau) eine E-Mail raus, um auf unser vergangenes Gespräch noch einmal hinzuweisen und mit nett und freundlich in Erinnerung zu rufen.
  3. Telefon – Nach weiteren 1 – 2 Wochen rufe ich noch einmal an, beziehe mich auf das Treffen, sowie die E-Mail und Frage noch einmal konkret nach, ob mein Angebot für sie interessant wäre.

Sobald ich meinen persönlichen  Mix angewandt und erste Erfahrungen gesamlt habe, werde ich berichten.

Habt ihr irgenwelche Erfahrungen schon gemacht? Habt vielleicht noch ein paar Tipps für mich? Ich freue mich immer über Feedback, Fragen und auch über Kritik.

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